Sonnige Aussichten

Dürfen wir vorstellen: Agro Martín S.L., unser langjähriger Partner und Lieferant von Beeren und Steinfrüchten. Als erster Produzent belieferte uns Agro Martín schon 2017 mit klimaneutralen Erdbeeren aus Huelva, Spanien. Dabei ist sich das Unternehmen der Bedürfnisse der Umwelt bewusst und setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein.

Um den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, setzt Agro Martín verschiedene Reduktionsprojekte um. Hierzu zählen beispielsweise der Umstieg von Mofas mit Verbrennungsmotor auf E-Mofas, eine Wasseraufbereitungsanlage sowie ein Fahrservice, der alle Mitarbeiter:innen gebündelt zur Finca chauffiert und so unnötige Mehrfahrten vermeidet.

Das jüngste Projekt unseres Produzenten ist die Installation von 245 Solarpaneelen auf dem Dach der Packstation. Das Projekt wurde im April 2021 abgeschlossen und trägt wesentlich zur optimalen Nutzung natürlicher Ressourcen bei. Mit der Solarenergie ist es dem Unternehmen möglich, rund 187.000 kWh pro Jahr zu generieren. Damit können sie schon jetzt rund 40 % ihres Energiebedarfs decken.

Solarenergie

Was ist Solarenergie überhaupt? Und inwiefern beeinflusst sie die Umwelt? Kurz gesagt bedeutet Solarenergie (auch Sonnenenergie oder Photovoltaik genannt) die Nutzung der Sonnenstrahlen für technische Zwecke wie die Produktion von elektrischem Strom oder Wärme.

Je größer die Fläche der Solarpaneele, desto mehr Sonnenenergie kann eingefangen und Strom produziert werden. Da die größte Energiequelle unseres Planeten die Sonne ist – die jede/r einzelne von uns unbegrenzt nutzen kann – werden keine endlichen Ressourcen verschwendet.

Dies hat auch Agro Martín erkannt, für den sich der Umstieg auf Solarenergie besonders lohnt. Denn der Standort Huelva in Spanien zählt ganze 3.420 Sonnenstunden im Jahr, das sind 1.168 Stunden mehr als in Hamburg.[1]

Nachhaltige Energie

Diese Art der Energie ist im Gesamtprozess nicht nur kostengünstig, sondern vor allem auch langfristig umweltfreundlich. Das bedeutet, dass während der Nutzung und der Produktion des Stroms in einer Solaranlage keine CO2-Emissionen anfallen, wie beispielsweise bei der Energieerzeugung aus Kohle, Öl oder Erdgas.

Doch es werden nicht nur Treibhausgase vermieden, sondern auch der Herstellungs- und Entsorgungsprozess von Photovoltaikanlagen wird stetig erforscht und umweltschonender gestaltet. So lassen sich mittlerweile ca. 80 % des Materials ausgedienter Solarpaneele recyceln.[2] Da Solarpaneele darüber hinaus eine lange Lebensdauer besitzen (über 30 Jahre) und kaum wartungsanfällig sind, liefern sie einen weiteren guten Grund zur Umrüstung von fossiler Energieerzeugung zur Sonnenenergie.

Das wichtigste Thema unserer Zeit ist und bleibt derzeit der Klimawandel. Es ist daher besonders wichtig, dem Beispiel von Agro Martín zu folgen und vorhandene Ressourcen nachhaltig und effizient zu nutzen.

Mit diesem Projekt unterstütz Agro Martín folgende SDGs:

  1. https://de.climate-data.org/europa/spanien/andalusien/huelva-2156/
  2. https://solarblick.de/2021/03/11/entsorgung-von-solarmodulen/
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